Die Fromme Helene

"die Fromme Helene" unser Hauptwerk 2009 ist eine musikalische Lustbarkeit von Hans-Jürgen Doetsch nach dem Text von Wilhelm Busch.


zum Inhalt

Die elternlose Helene wächst auf dem Land bei Onkel und Tante Nolte auf. Dort lernt sie nicht nur Vetter Franz kennen und lieben, sondern macht sich auch durch wenig mädchenhafte Streiche derart unbeliebt, dass sie in die Stadt zurückgeschickt wird. Älter geworden, beschließt Helene, sich zu verheiraten:
"Ich nehme Schmöck und Kompanie".
Da Schmöck mehr dem Alkohol als seiner Frau zugetan ist, bleibt die Ehe kinderlos. Dem Rat eines Geistlichen folgend, geht Helene auf Wallfahrt, begleitet vom Vetter Franz, den seit kurzem die Bekannten / Nur den 'heilgen' Franz benannten. Ein Zwillingspaar ist die Folge, dem Vetter Franz wie aus dem Gesicht geschnitten und für Schmöck der Anlass für ein ausgedehntes Mahl, in dessen Verlauf er an einer Gräte erstickt. Fortan ist von Kindern nicht mehr die Rede, dafür umso mehr von deren Erzeugern. Vetter Franz wird seine Vorliebe für’s Küchenpersonal zum Verhängnis – der eifersüchtige Diener Jean schlägt ihm den Schädel ein. Helene, die viel probiert, vieles ausgekostet und reichlich die süßen Früchte des Lebens genossen hat, mutiert erst am Ende zur Frommen und scheint - bis auf den schwer zu bezähmenden Hang zu Hochprozentigem - geläutert. Es ist ein Brauch von alters her: wer Sorgen hat, hat auch Likör! Schließlich nimmt das Verhängnis seinen Lauf - Helene taumelt im Suff, fängt Feuer und verkohlt. Ihre Seele landet in der Hölle, wo Vetter Franz schon auf sie wartet.


Dass der Inntalchor nach den Erfolgen mit Max und Moritz in den Jahren 1989 und 2003 nun eine weitere Geschichte des wunderbaren Wilhelm Busch in Angriff nimmt, hat mehrere Gründe. Zum einen hat Hans-Jürgen Doetsch wieder zur Feder gegriffen und kredenzt seinem Chor eine weitere Eigenkomposition, zum anderen kann sich das szenische Talent der Sängerinnen und Sänger hier wieder beweisen. Schließlich ist der ungeheure Spaß aller Protagonisten, die enorme Spielfreude, die die erste Busch-Produktion mit sich brachte, jedem erinnerlich - dem Komponisten, den Interpreten und dem treuen Publikum.


die Solisten

Helene Renate Heinritz
Vetter Franz Georg Riedl
Schmöck Udo Heinritz
Onkel Nolte Sebastian Grad
Tante Nolte Annelies Baumann
Frommer Mann Franz Böhm
Anna Resch Sopran
Susi Kurz Sopran
Ursi Schmid Alt
Sabine März Alt
Hans Petrat Tenor, Trompete
Hans Gfäller Bariton, Posaune
Guido Sperl Klarinette, Saxophon
Hans Glas Horn
Sebastian Baumann Tuba
Sigi Niedermeier Schlagwerk

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